Es war einmal.....
Als es geboren wurde kam es in ein Kinderheim. Dort wuchs es auf ohne die Liebe und Geborgenheit die es brauchte. Es wusste nicht wo es gehörte. Es wurde immer von einem Ort ins andere geschckt. Für sie war es mühsam, denn all diese Leute kanntesie nicht. Es wurde nur von anderen verspottet, geschlagen und war immer an allem schuld. Fast jeden Tag wurde es bestraft weil es ins Bett machte.
Eines Tages kam die Zeit des Kindergartens. Der Weg wurde ihr gezeigt und dann ging sie selbständig. Eines Tages begegnete sie ein freundlicher Mann der ihr Gesellschaft leisten wollte und sie nach Hause begleiten wollte. Er schenkte ihr Süssigkeiten die sie gerne annahm weil dies sie nicht kannte und besonders wichtig war, es war nur für sie ganz allein bestimmt. Er erklärte mir, dass ihn ein kürzerer Weg kannte und wir wären schneller daheim. Es ging mit.
Dies wurde ihr zum Verhängnis. Sie wurde missbraucht und dann ganz alleine im Wald gelassen. Zum Glück kam ein Ehepaar die sie kannte und führte sie nach Hause.
Mit 11 Jahren ging es wieder los. Es war immer allein, es fehlte die Geborgenheit, die Liebe die sie sich wünschte und siehe da war ein Mann der ihr dies gab. Sie verkaufte ihren Körper und als Dankeschön erhielt sie Spielsachen, Geborgenheit, Zeit und wurde akzeptiert.
Die Knospe im Herbst, die ein neues Blatt birgt
wenn das Laub welk vom Baum fällt, scheinbar Leben erstirbt.
Der Vogel, der singt, wenn noch finster die Nacht
weil er ahnt, dass schon bald der Tag neu erwacht.
Das gibt mir Vertrauen, gibt Hoffnung und Mut:
Das Leben ist stärker, das Leben ist gut.
Bericht eines Opfers
