Wie kann ich mein Kind schützen?
Es gibt eine Reihe von Botschaften, die sich gut in den Erziehungsalltag integrieren lassen und die helfen können, Mädchen und Jungen allgemein zu stärken und besser vor sexueller Ausbeutung zu sch
· Dein Körper gehört dir!
Ein gutes Körperbewusstsein bildet die Grundlage für ein gutes Selbstbewusstsein. Ein sicheres und selbstbewusstes Körpergefühl hilft, Grenzverletzungen klarer wahrzunehmen und sich dagegen zu wehren.
· Deine Gefühle sind wichtig!
Ein Kind soll seine Gefühle wahrnehmen, kennen und ihnen vertrauen dürfen. Ein Kind, dessen Empfindungen ernst genommen werden, kennt seine Gefühle besser und kann eher darauf beharren, dass sich etwas komisch, eklig oder unangenehm anfühlt.
· Angenehme und unangenehme Berührungen
Das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper ist zentral in der Prävention sexueller Ausbeutung. Die Information, dass ein Kind sich Berührungen, die ihm unangenehm sind, nicht gefallen lassen muss, sollte Anlass sein, sexuelle Ausbeutung konkret zu benennen. Es gibt allerdings Körperkontakte, die lassen sich nicht vermeiden, so beispielsweise die ärztliche Untersuchung nach einem Unfall.
· Das Recht auf NEIN
Sexuelle Gewalt ist eine Grenzüberschreitung und Neinsagen ist eine notwendige Grenzziehung. Mädchen und Jungen sollen darin bestärkt werden, eigene wie auch fremde Grenzen zu spüren, ernst zu nehmen und zu respektieren.
